Montag, den 01. August 2011
Wie in vielen anderen Handwerksberufen gab es im Schneiderhandwerk in den vergangenen Jahrhunderten kaum Stillstand. Heute haben wir für Sie einige interessante historische Fakten zusammengetragen.
Wussten Sie schon,…
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dass der Beruf des Schneiders erst Mitte des 12. Jahrhunderts in Frankreich aufkam? Bis dahin waren es begabte Mönche in Klöstern, welche für wohlhabende Bürger und Adelige Kleidung herstellten. Die arme Bevölkerung musste sich ihre Kleidungsstücke meist selbst nähen.
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dass erst im 19. Jahrhundert die Nähmaschine Einzug in die Schneiderstuben gehalten hat? Bis dahin arbeiteten Schneidermeister allein mit Nadel, Faden, Schere und Bügeleisen.
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dass der Begriff „Schneidersitz“ auf die sogenannten Nähknechte zurückzuführen ist? Diese ungelernten Hilfsarbeiter unterstützten Schneidermeister und Gesellen in früheren Epochen, indem sie einfache Näharbeiten übernahmen und dabei oftmals den ganzen Tag mit überkreuzten Beinen dasaßen.
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dass die Verarbeitung von Stoffen zu Kleidungsstücken nur begrenzt zu automatisieren ist? Das macht den Beruf des Schneiders auch heute noch unersetzbar.